Gian & Giachen - Höhenluft und Tiefenrausch

Alvaneu - schon der Name alleine lässt in eine andere Welt abtauchen, in die Welt von Gian und Giachen, den bündner Steinböcken. Nein, gesehen haben wir sie nicht, aber dennoch wurde der lange Aufstieg von Alvaneu hoch zur Furcletta keine Sekunde eintönig. Über der Baumgrenze eröffnete sich uns eine Sicht in die bündner Bergwelt, welche sich von ihrer schönsten Seite mit all ihren Farben und Formen zeigte und uns den lange, harten, zähen, "chnorzigen" Aufstieg (fast) vergessen liess.

 

Nach wohlverdienter Rast auf dem höchsten Punkte dieser 2-tägigen Tour, der Furcletta (2573müM) stand die traumhaft schöne Abfahrt durchs Welschtobel bis fast nach Arosa an. So elegant wie der majestätisch über unsere Köpfe hinweg schwebende Adler flogen wir über die kilometerlangen Trails - ok, vielleicht ein wenig übertrieben, aber genossen haben wir es mit Sicherheit ebenso. Die letzten Höhenmeter zu unserem Nachlager, der Hörnlihütte, nahmen wir relaxt mit der Seilbahn in Angriff.

 

Von der Hörnlihütte starteten wir mit einer kurzen Abfahrt und einer Schiebepassage hoch zum Urdenfürggeli in den 2. Tag. Hier standen schon morgens um 10 Uhr die ersten beinahe 1000hm Singletrailabfahrt hinunter nach Parpan an. Ging es zu Beginn über Alpweiden, über welche man im Winter mit den Skiern brettert, änderte sich der Charakter der Abfahrt je näher wir Parpan kamen. Was sich vom ersten bis zum letzten Meter der Abfahrt nicht änderte, war das breite Grinsen auf den Gesichtern der Teilnehmer.

Nach einer  kurzen Stärkung nahmen wir den letzten Anstieg hoch zum Churer Joch unter die Stollenräder. Pünktlich zur Mittagszeit genossen wir die kulinarischen Spezialitäten auf der Terrasse des Berggasthauses.

Mit frischer Energie stürzten wir uns in die 1400hm lange, knifflige, steile Abfahrt hinunter nach Chur.

 

1 Team, 2 Tage, unendliche viele tolle Momente

 

Let's rock on bikes - Münti


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