Lago di Como - und das alles ohne Stau

Was?! Über Ostern willst du in den Süden? Du musst wohl gerne im Stau stehen? Nein - und genau das ist es, was ich unbedingt vermeiden will. Daher fiel die Wahl des Oster-Bike-Wochenendes schnell auf den nördlichen Teil des Lago di Como, welchen man über Julier- und Malojapass staulos erreicht. 

 Nebst Sonne tanken, Pizza essen, Vino trinken stand auch auf dem Plan eine neue Bikeregion zu "erfahren".

Der Lago di Como um Gravedona bietet sich mit seinen sonnigen, sehr gleichmässigen Anstiegen durch hübsche Bergdörfer mit traumhaftem "Lagoblick" auch für den Saisonstart, um wieder ein bisschen in Schwung zu kommen, bestens an. Die Hänge rund um den Lago di Como sind durchzogen von alten Saumpfaden, teils flüssig-flott zu fahren, teils winkling-eng, aber in der Regel selten zu fordernd.  Wie auch, waren doch schon früher auch Esel auf diesen Pfaden unterwegs.

Eines der Highlights in der Region um Gravedona ist sicherlich der Santa Croce Trail. Die 500hm auf Asphalt sind schnell und ohne Schinderei geschafft, der Tief- und der Weitblick auf und über den See sind atemberaubend schön.

Schon auf den ersten Metern der Abfahrt wird klar, dass hier eine gute Kurventechnik sicherlich von Vorteil ist -  genau das richtige Gelände um im Frühling wieder in Schwung zu kommen.

Sind es zu Beginn ein paar knifflige Kehren die den Charakter des Trails ausmachen, sind es im unteren Teil flüssige Trails, die unerwartet in eine kaum lenkerbreite Gasse einmünden um dann gleichwohl wieder im nächsten Rebberg zu verschwinden. Auch wenn die Santa Croce Trails nur sehr kurz sind, bieten sie doch genau das, weshalb wir über Ostern an den Lago di Como gefahren sind - sehr viel Fahrspass.


Let's rock on bikes - Münti

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